Ich laufe ueber das Rollfeld und freue mich wieder afrikanische Luft zu atmen. Einreisekontrolle chaotisch aber freundlich. Die Beamten des Gesundheitsministerium tragen alle Mundschutz und druecken mir ein Merkblatt zum Thema Influenza in die Hand. Schon grotesk, wenn man bedenkt, dass die durchschnittliche Lebenserwartung in Uganda aufgrund von Aids und Malaria bei 50 Jahren liegt. Mein Rucksack hat ebenfalls den Weg hierher gefunden, und so verlasse ich ohne Zollkontrolle das Flughafengebaeude. Anstatt gleich ein Taxi zu nehmen laufe ich ein paar Schritte und lasse die neue Umgebung auf mich wirken. Die Erde hier ist ziegelrot, fast orange und es hat angenehme 25 Grad. Trotz Aequatornaehe ist das Klima aufgrund der Hoehe (1.150 Meter) recht angenehm.
Dan faehrt mich Charles der Taxifahrer die 40km in die Stadt. Auf dem Weg dorthin werden wir von einem Uniformierten angehalten. Als er mich den „Muzungu“ im Auto erblickt, winkt er uns wortlos weiter. Auf meine Frage erklaert mir Charles, dass von Taxifahreren erwartet wird Soldaten gratis zu transportieren. Allerdings nicht wenn ein Weisser im Auto sitzt.
Ankunft in Kampala
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Flug nach Dubai
Zuerich Airport: Chaos und lange Wartezeit beim Checkin. Das Flugzeug, eine Boing 700-300 hat einen Defekt an der Klimaanlage, deshalb starten wir eine Stunde spaeter. Ein schweres Unwetter ueber Oesterreich zwingt uns eine andere Route zu fliegen. Ich ergattere einen Platz neben dem Notausgang und kann daher etwas mehr Fussfreiheit geniessen.
Ebenfalls an Bord sind viele indische Familien mit Kleinkindern. Das vielstimmige und lautstarke Konzert vermag auch das Personal Entertainment System nicht zu uebertoenen. Aber das Essen ist ausgezeichnet. Schliesslich landen wir mit fast 2 Stunden Verspaetung in Dubai. Es ist bereits Ein Uhr Nachts als wir ankommen. Hier hat der zur Schau gestellte Reichtum etwas Abstossendes. Gold wir hier verkauft wie bei uns die Erdaepfeln…
Nach ein paar Stunden fliegen wir mit einem weiteren Zwischenstop in Aethiopien nach Kampala.
Veröffentlicht in 2009 Afrika, Reisen
Es geht los
Die Vorbereitungen sind abgeschlossen, und nun gehts Richtung Flughafen. Die Nervösität hält sich erstaunlicherweise sehr in Grenzen. Ich werde 24 Stunden unterwegs sein und freu mich jetzt schon auf ein Bett. Mehr dann aus Kampala.
Veröffentlicht in 2009 Afrika, Reisen, Vorbereitungen
Bad News
Der Ort Kanyabayonga (160 km nördlich von Goma, Nord Kivu) wurde in der Nacht von Dienstag zu Mittwoch von nicht identifizierten bewaffneten Männern überfallen. Etwa 40 Häuser wurden angezündet. Die vor Ort stationierten Soldaten der kongolesischen Armee und der Monuc haben eingegriffen, um weitere Brände zu verhindern. Nach Augenzeugenberichten sprachen die Pyromanen Kinyarwanda. Es wird deshalb vermutet, daß es sich um ruandische Hutu-Rebellen der FDLR handelt. (radio okapi – Mittwoch, 24. Juni)
Ruandische FDLR-Rebellen töten im Virunga-Nationalpark immer wieder Tiere. Zwischen dem 25. Mai und dem 16 Juni wurden 3 Elefanten, 3 Nilpferde, 4 Schimpanzen, 10 Paviane, 2 Antilopen und mehrere Nilgänse getötet. (radio okapi – Dienstag, 23. Juni)
In der Nacht von Sonntag zu Montag ist es im Gefängnis Munzenze von Goma zu einer Meuterei mit Ausbruchsversuch gekommen. Dabei wurde ein Polizist getötet. Außerdem hat es etwa ein Dutzend Verletzte und erhebliche Sachzschäden gegeben. Etwa 20 Frauen, die in dem Gefängnis inhaftiert sind, wurden von anderen Gefangenen vergewaltigt. (radio okapi – Dienstag, 23. Juni)
Trotz der seit Monaten durch die FARDC, mit logistischer Unterstützung der MONUC, durchgeführten Jagd auf die FDLR und LRA setzen die beiden Rebellenorganisationen ihre Gewalttätigkeiten im Osten und Nordosten des Landes fort: ausgeplünderte und niedergebrannte Dörfer, Attacken gegen humanitäre und UNO-Fahrzeugkonvois und getötete Mitglieder der regulären kongolesischen Armee (Agence France Presse- Montag, 22. Juni).
Veröffentlicht in 2009 Afrika, Vorbereitungen
Vorbereitungen Teil 2
Reisemedizin
Wer nach Afrika fährt macht sich natürlich auch Gedanken über Krankheiten und die mögliche (oder unmögliche) medizinische Versorgung.
Ich habe das Glück hier in St. Gallen einen Arzt gefunden zu haben, der mehr als 10 Jahre in Zimbabwe praktiziert hat, und Tropenkrankheiten daher nicht nur aus der Theorie kennt. Er hat einen sehr pragmatischen Zugang zur Thematik, er ist kein „Verschreiber“, der einem erst mal ein Kilo Medikamente in den Rucksack packt.
Wichtig für Zentralafrika sind vor allem Gelbfieber und Malaria. Beides Krankheiten, die man sich nicht wünscht, ohne eine gültige Gelbfieberimpfung, eingetragen in einem Internationalen Impfausweis, kommt man auch gar nicht über die Grenze. Ebenfalls empfehlenswert ist eine Wundstarrkrampfîmpfung (Tetanus). Tetanus ist eine Infektionskrankheit, die durch das Bakterium Clostridium tetani ausgelöst wird und die muskelsteuernden Nervenzellen befällt. Häufig verläuft sie tödlich. eine vorbeugende Impfung ist also dringend anzuraten. Also aktuellen Impfschutz überprüfen (dafür gibt es einen Schnelltest)
Zur Malaria Prophylaxe nehme ich Mefloquin, da ich Lariam nicht gut vertrage. Ausserdem habe ich noch starke Schmerzmittel, ein Breitbandantibiotikum, einen „Durchfallstopper“ und eine kleine Erste Hilfe Ausrüstung dabei.
Veröffentlicht in 2009 Afrika, Reisen, Vorbereitungen
Vorbereitungen Teil 1
Am 4. Juli um 14:45 werde ich in das Flugzeug nach Uganda steigen. Für dir leider nur 2 – wöchige Reise habe ich folgendes geplant:
Von Uganda aus werde ich nach mit dem Bus nach Kigali, Ruanda fahren. Dort plane ich einige Tage zu bleiben und mir unter anderem das Genocide Memorial Center ansehen.
Danach plane ich nach Goma, Democratic Republic Congo zu fahren, wo ich den Mount Nyiragongo besteigen möchte. Es handelt sich hierbei um einen besonderen Berg: Der äusserst aktive Vulkan hat 2002 die Stadt Goma zu grossen Teilen verwüstet und hat einen einzigartigen riesigen Lavasee zu bieten.
Weitere Infos zu diesem Berg findet ihr auf Wikipedia.
Wenn es die Sicherheitslage zulässt möchte ich dort ausserdem den Virunga Nationalpark besuchen, und eine Tour zu den Berggorillas machen. Informationen über dieses Gebiet sind nicht leicht zu bekommen. Eine gute Quelle für Updates zur politischen und militärischen Entwicklung ist die WebSite der United Nations Organization Mission in DR Congo. Dort gibt es aktuelle Kommentare und auch eine Karte mit alles UN Stützpunkten in der Provinz Kivu. Bei Lonely Planet gibt es nicht so viel zu lesen, der Kongo ist noch nicht wirklich ein Reiseziel für die am Bananapancake und Mangojuice gewöhnten Backpacker. Ich habe ein Buch gefunden: „Congo“ von Sean Rorison erschienen im Bradt Verlag. Der Author ist ausserdem Mitbegründer von http://polosbastards.com/pb/ eine Travel Website der „anderen Art“. Unter anderem gibt es dort eine Liste „Top Ten World’s Worst Destinations“.
Achja und dann natürlich auch noch hier auf WordPress: http://afrikablog.wordpress.com/category/kongo-dr/
Bodrum, Turkey
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Veröffentlicht in 2001 To Iran by Car, Reisen
Istanbul, Turkey
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Veröffentlicht in 2001 To Iran by Car, Reisen
Picking up Friends in Vienna
placeholder content following soon Lies mehr…
Veröffentlicht in 2001 To Iran by Car, Reisen


